b_insider (b_insider) wrote,
b_insider
b_insider

Судебная тяжба Елены Батуриной в Австрии

Австрийская неприятность,о которой мы уже упоминали - здесь, Елены Батуриной довольно прозаична. Отечественные нувориши любят давать обещания, замутить какой-нибудь громкий проект (ох, как у нас любят это слово – проект!), а потом спустить все на тормозах, забыть о своих обещаниях, мол, не срослось. Судя по публикациям австрийских СМИ, что-то подобное произошло и с дорогой Еленой Николаевной. Хотя австрияки-то те еще мазурики, посмеиваются доброжелатели. Поди разберись теперь, кто кого хотел наколоть и надуть... 

Так или иначе но приключилась с Батуриной такая история. Взялась она спонсировать теннисный турнир в Китцбюэле (это где у нее земля и домик в деревне), задружилась с агентством спортивного маркетинга Kramsacher Siag, которое подвязалось в соорганизаторы турнира, что ли. И вот, будьте любезны наблюдать, вдруг это агентство подает в прошлом году на Елену Николаевну в суд. И утверждает, что за теннисный турнир 2008 года г-жа миллиардерша должна 600 000 , обещанного якобы ею спонсорского вклада за труды пронырливым австриякам. И пошел плясать австрийский суд бессмысленный и беспощадный! На отель Батуриной  Grand Tirolia чуть арест не наложили. Пришлось Елене Николавне вносить залог пока суд да дело. Залог она внесла купеческий-с, с перекрытием причитающейся суммы – 750 000 .

Такая вот история сейчас разворачивается на второй родине г-жи Батуриной, которую она очень любит, о чем не скупилась говорить в интервью австрийской прессе, когда добивалась от муниципальных властей позволения ей приобретать недвижимость в частную собственность.

Большая просьба к знающим австрийское наречие немецкого, если в изложении истории нами допущены неточности, подскажите. Вот эта статейка из австрийской Tiroler Tageszeitung от 16.09.2010:  


Zwangsverwaltung ist aufgeschoben

Das Bezirksgericht Kitzbühel genehmigte die Aufschiebung der Zwangsverwaltung für Jelena Baturinas Hotel Grand Tirolia. Im Juni war ein Exekutionsverfahren eingeleitet worden. Jetzt ist der Oberste Gerichtshof am Zug.
                   

Von Katharina Zierl

Kitzbühel – Noch im Herbst könnte eine Entscheidung fallen. Zumindest hofft Emilio Stock, Anwalt von Milliardärin Jelena Baturina, „dass wir möglichst rasch Bescheid wissen“. Die Zwangsverwaltung für das Hotel Grand Tirolia, das Baturina in Kitzbühel errichtete, wurde „antragsgemäß aufgeschoben“, berichtet Stock.

Im Juni gingen die Wogen hoch, als es plötzlich hieß, gegen das Nobelhotel sei ein Exekutionsverfahren eingeleitet worden. „Das befindet sich noch ganz am Anfang. Wir werden auf jeden Fall beim Bezirksgericht einen Aufschiebungsantrag stellen“, erklärte Baturinas zweiter Anwalt Horst Brunner nach Bekanntwerden der Sachlage. Durch die Genehmigung des Antrags heißt es jetzt Warten auf den Beschluss des Obersten Gerichtshofs.

Grund für das Exekutionsverfahren: Die Kramsacher Sportmarketingagentur SIAG hatte zuvor vom Oberlandesgericht Recht bekommen. Sie forderte insgesamt rund 600.000 Euro an ausstehenden Sponsorgeldern von Jelena Baturina, die sie für das Tennisturnier zugesagt hatte. Auf Grund eines „Vertrauensbruchs“, wie Stock betont, hätte sich seine Mandantin aus dem Vertrag zurückgezogen – und die 600.000 Euro auch nach dem Beschluss nicht bezahlt.

„Jelena Baturina fühlte sich einfach ungerecht behandelt. Sie wollte etwas Gutes für die Region tun. Juristisch ist es nur verständlich, wie sie gehandelt hat“, sagt Stock. Es sei eine „Ermessensentscheidung“, die jetzt der Oberste Gerichtshof fällen müsste. Die 600.000 Euro seien inzwischen beim Bezirksgericht hinterlegt, wie es eben „gesetzlich üblich“ sei. Baturina habe sogar mehr als die geforderte Summe als Sicherheitsleistung hinterlegt, erklärt Stock: „Es sind insgesamt 750.000 Euro. Damit es keinerlei Diskussionen darüber gibt, dass sie nicht zahlen kann.“ Derartige Gerüchte seien ohnehin „lächerlich“, fügt Stock hinzu.

Falls der Oberste Gerichtshof gegen Baturina entscheiden sollte, „wird die Sicherheitsleistung der Gegenseite ausgezahlt“, sagt Stock. Gewinne man, „bleibt das Geld bei uns“. Das sei auch der Grund gewesen, warum die geforderten 600.000 Euro nicht gleich nach dem Beschluss des Oberlandesgerichts an die SIAG bezahlt wurden. „Das wäre für uns unsicher gewesen. So wissen wir, dass wir das Geld im Falle eines Sieges gleich wiederbekommen“, teilt Baturina-Anwalt Stock mit.

Dass es keinen Zwangsverwalter für das Hotel geben würde, „war uns von Anfang an klar“, betont Stock. Für ihn als Anwalt sei der ganze Vorgang „ein ganz normaler Mechanismus“.                      


;
Subscribe
  • Post a new comment

    Error

    default userpic

    Your reply will be screened

    When you submit the form an invisible reCAPTCHA check will be performed.
    You must follow the Privacy Policy and Google Terms of use.
  • 6 comments